- Eliminierungsreaktionen
Im Labor werden oft sogenannte Eliminierungsreaktionen für die Alken-Synthese genutzt.
Wie der Name schon verrät, werden bei dieser Reaktion kleine Molekülteile
(zwei Atome oder Gruppen) aus einem größeren heraus eliminiert (abgespalten),
ohne das andere Gruppen an ihre Stelle treten.
Es entsteht ein neues, kleineres ungesättigtes Molekül mit einer Doppelbindung.
Ähnlich wie bei der nukleophilen Substitution werden auch hier, je nach Geschwindigkeitsgesetz, zwei Typen unterschieden:
(v = Reaktionsgeschwindigkeit; k = Geschwindikeitskonstante; [...] = Konzentration)
Monomolekulare (unimolekulare) Eliminierung (E1)
Für die Reaktionsgeschwindigkeit gilt: v = k . [A].
Die Reaktion gehorcht einem Geschwindigkeitsgesetz erster Ordnung.
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist nur von der Konzentration eines Reaktionspartners abhängig!
Bimolekulare Eliminierung (E2)
Für die Reaktionsgeschwindigkeit gilt: v = k . [A] . [B].
Die Reaktion gehorcht einem Geschwindigkeitsgesetz zweiter Ordnung.
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist abhängig von der Konzentration beider Reaktionspartner.
Es handelt sich hier nur um die Textauszüge aus der CD-ROM!
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