- Diastereomere
Besitzt eine Verbindung n Chiralitätszentren (s.o.), so existieren formal 2n Stereoisomere.
Dabei sind Paare von Molekülen vorhanden, die sich nicht wie Bild und Spiegelbild verhalten.
Sie werden als Diastereomere bezeichnet (Bsp.: 2-Brom-3-chlorbutan).
Die Diastereomeren unterscheiden sich deutlich in ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften
(z.B. sind die verschiedenen Zucker Diastereomere, s.u. 2,3,4-Trihydroxybutanal).
Kann eine Verbindung mit mehreren Chiralitätszentren durch Drehung in sein Spiegelbild überführt werden
(besitzt sie eine Spiegelebene innerhalb des Moleküls), so handelt es sich um eine meso-Verbindung (Bsp.: Weinsäure).
Dadurch sinkt die Anzahl der Stereoisomeren.
Es handelt sich hier nur um die Textauszüge aus der CD-ROM!
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